Ja, Asche auf mein Haupt…ich habe lange nichts mehr von mir “lesen” lassen. Erst Skilager, dann krank, dann Skiurlaub und naja…dann Schule…war etwas viel und ja, Urlaub is richtig stressig
. Aber ich werde die nächsten Tage zur Aufarbeitung nutzen!
Fangen wir also heute erstmal mit dem Skilager an:
Von Freitagabend, den 15.01. – Samstagabend, den 23.01.2010 war ich unterwegs…mit 36 Kindern und 5 weiteren Betreuern/Lehrern. Nach anstrengender, langer Busfahrt kamen wir Samstagmorgen in Obervellach an. Nach einem leckerem Frühstück wurden erstmal die Zimmer bezogen, nicht gerade sehr komfortabel das Hotel, aber wir sind ja anspruchslos. 3 Männer in einem Kinder-4-Bett-Zimmer(mit 2 Doppelstockbetten) geht schon.
Erste Hürde: Skiverleih für knapp 40 Personen, klappte allerdings sehr gut und fast reibungslos. Danach wanderten wir noch zu einer urigen, österreichischen Hütte um die Kinder schon am ersten Tag richtig schön platt zu bekommen!
Der erste Tag auf Skiern: Der anstrengste Tag für alle! Von den 36 Schülern waren nur 5 fortgeschrittene Skifahrer…der Rest stand davor noch nie auf Skiern. Ich durfte mich die ersten Tage auch mit einer Anfänger-Gruppe vergnügen. Es ist allerdings erstaunlich, wie schnell Kinder lernen.
Der zweite Tag auf Skiern: Es geht voran, schnell schaffen es die Ersten im Pflug die Kontrolle über ihre Ski zu gewinnen. Bremsen klappt schon super…nächste Herausforderung: Kurven fahren…das kann dauern.

Mittags kehrten wir täglich im Restaurant der Mittelstation ein und wurden mit feinstem Essen versorgt! Schön so ein Skilager!
Unser Busfahrer war Ende 70…aber topfit…hört selbst:
Der dritte Tag auf Skiern: Die Gruppen wurden neu gemischt…manche Anfänger lernten sehr schnell, andere etwas langsamer. Ich durfte jetzt die Fortgeschrittenen übernehmen und quasi Feinschliff betreiben…jehuuuu!

Ich sehe ein Licht am Ende des Tunnels...der Mölltaler Gletscher Express, welcher uns in 8 Minuten von 1.222m auf 2.234m brachte
Der vierte Tag auf Skiern: Der vierte Tag mit Sonnenschein bis zum Umfallen. Die Fortgeschrittenen fahren gut, aber natürlich noch unsauber. “Lieber im Schuss schnell runter anstatt mit Technik und so”..Technik-Schule ist angesagt.
Der fünfte Tag auf Skiern: Auf dem Weg zum Skigebiet sah das Wetter so schön wie die letzten Tage aus, aber oben erwarteten uns -12 Grad und Sturm mit reichlich Schneeverwehungen. Für die Schüler eine Erfahrung auch mal bei solchen Bedingungen Ski zu fahren. Für die Lehrer eine Herausforderung, wenn man nur noch den ersten Schüler hinter sich sieht…
Der sechste Tag auf Skiern: Am letzten Tag auf den Skiern veranstalteten wir ein kleines Abschlussrennen, in dem die Schüler ihrer jeweiligen Gruppen gegeneinander antraten. Am Nachmittag war dann noch ein wenig Spaßfahren angesagt.
Am Samstagmorgen war die Woche dann auch schon wieder vorbei und es ging zurück in Richtung Heimat.
Fazit: Es hat jede Menge Spaß gemacht, allerdings sollte man es nicht unterschätzen, wie stressig es ist den ganzen Tag mit 11-12 Jährigen unterwegs zu sein, gerade weil sie auf der Piste dann auch gern mal bocken oder meinen am Abend noch Scheibe spielen zu müssen. Trotzdem würde ich es jederzeit wieder mitmachen.
Das Skigebiet ist für ein Skilager ideal, da alle Variaten an Pisten vorhanden sind und es auf dem Gletscher schneesicher ist. Privat wäre es mir allerdings zu klein/langweilig um länger dort zu bleiben.
Wer es jetzt tatsächlich bis hier unten geschafft hat, dem gratuliere ich!
Die nächsten Tage gibt es dann einen Bericht von meinem privatem Skiurlaub am Wilden Kaiser!
Bis dahin, bleibt gesund und rutscht nicht aus.


















